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Groth:2018aa
Groth, Stefan. 2018. „Kein sichereres Mittel existirt zur Abwehr von allem Lumpengesindel: Zur Entwicklung von Sicherheits- und Kontrollkonstellationen um 1900“. In Der Alltag der (Un)Sicherheit. Kulturwissenschaftlich-ethnographische Perspektiven auf die Sicherheitsgesellschaft, herausgegeben von Alexandra Schwell und Katharina Eisch-Angus, 36–63. Berlin: Panama Verlag. (Details →)
Groth:2017af
Groth, Stefan, und Yonca Krahn. 2017. „Sensing Athletes: Sensory Dimensions of Recreational Endurance Sports“. Journal of Ethnology and Folkloristics 11 (2): 3–23. doi:10.1515/jef-2017-0011. Peer reviewed. (Details →)
Groth:2017ab
Groth, Stefan, und Regina F. Bendix. 2017. „Culture as a Flexible Concept for the Legitimation of Policies in the European Union“. In The Routledge Companion to Cultural Property, herausgegeben von Haidy Geismar und Jane Anderson, 315–38. London: Routledge. (Details →)

Vernetzt, entgrenzt, prekär?

Arbeit im Wandel und in gesellschaftlicher Diskussion. Kulturwissenschaftliche Perspektiven

24. May 2018 Programm als PDF Plakat als PDF Call for Papers als PDF Call for Papers

Vernetzt, entgrenzt, prekär?

Arbeit im Wandel und in gesellschaftlicher Diskussion. Kulturwissenschaftliche Perspektiven
24. May 2018
Tags: DGV Arbeitskulturen Veranstaltungen Programm

Programm als PDF Plakat als PDF Call for Papers als PDF Call for Papers

18. Arbeitstagung der dgv-Kommission Arbeitskulturen, 13. bis 14. September 2018

Vom 13. bis zum 14. September 2018 veranstalten das Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft (ISEK) – Populäre Kulturen der Universität Zürich und die Kommission Arbeitskulturenforschung in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde die 18. Arbeitstagung der dgv-Kommission Arbeitskulturen in Zürich und in Winterthur.

Kooperationspartner sind das Collegium Helveticum, Zürich, das Museum Schaffen, Winterthur sowie das Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Universität Freiburg.

Anmeldungen sind bis zum 23. August 2018 möglich (Anmeldeformular).

Konzept und Organisation: Dr. Stefan Groth (Zürich), Dr. Sarah May (Freiburg), Dr. Johannes Müske (Zürich)

Die dgv-Kommission Arbeitskulturen bietet einen Kontext zur ethnografischen Erforschung von Arbeit und Alltag. In ihrem Umfeld sind wertvolle Beiträge zur empirischen Erforschung der Arbeitswelt entstanden, etwa zu den Themen kognitiver Kapitalismus, Informatisierung, Subjektivierung, Prekarisierung, Entgrenzung oder Ästhetisierung von Arbeit. Im 40. Jahr nach ihrer Gründung und 20 Jahre nach ihrer Neuformierung will die Kommission an der Arbeitstagung ein breites Themenspektrum zur Arbeitsethnografie versammeln und wendet sich insbesondere auch an NachwuchswissenschaftlerInnen im Fach und in Nachbardisziplinen, sich mit ihren Forschungen einzubringen.

Programm (Stand: 24.5.2018)

Workshopprogramm

Tags: DGV Arbeitskulturen Veranstaltungen Programm

Wissensorte

Ethnographische / künstlerische Erkundungen

3. May 2018 Flyer als PDF Broschüre als PDF

Wissensorte

Ethnographische / künstlerische Erkundungen
3. May 2018
Tags: Lehre Veranstaltungen Ausstellungen

Flyer als PDF Broschüre als PDF

Aus dem zweisemestrigen Projektseminar und Kooperationsprojekt “Wissensorte” zwischen dem Master Populäre Kulturen, Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft der Universität Zürich (Christian Ritter und Stefan Groth) und dem Master Transdisziplinarität, Zürcher Hochschule der Künste (Patrick Müller, Basil Rogger, Irene Vögeli) sind eine Ausstellung und mehrere Veranstaltungen hervorgegangen, die im Mai 2018 an der ZHdK im Rahmen des Projektes “ReVisiting Black Mountain College” stattfinden werden. Zum Projekt und zur Ausstellung ist eine begleitende Broschüre (PDF) erschienen.

Im Jahr 1933 entstand in den Bergen von North Carolina ein transdisziplinärer Ort für Lehre und Forschung. Die Wirkmächtigkeit des Black Mountain College resultierte unter anderem aus dem prononcierten Zusammenführen von unterschiedlichen Wissenskulturen – der Künste und Architektur, aber auch der Geschichte, der Ökonomie, der Physik. Es zeigt exemplarisch auf, dass die Produktion und Weitergabe von Wissen an Orte gebunden ist und dass räumliche Konfigurationen auch Formen des Wissens beeinflussen. Der Verzicht auf starke Hierarchisierungen und trennende Institutionalisierungen erhöhte dabei die Chance, Wissen ausserhalb von verfestigten Bahnen in Zirkulation zu bringen, überraschende Anschlüsse oder disziplinäre Überschreitungen zu ermöglichen.

Die Arbeitsweisen des Black Mountain College bilden die Folie für ein transdisziplinäres Studienprojekt zwischen Kunst und Ethnografie. Seit September des letzten Jahres untersuchen Studierende der Universität Zürich und der ZHdK Orte, an denen sich heterogene Wissenskulturen begegnen und an denen Wissen hergestellt und verhandelt wird. Bei ihren Recherchen sind sie dabei auf Orte wie Beratungsstellen, Wohnhäuser, die Mundhöhle oder auf virtuelle Game- und Chatrooms gestossen.

Veranstaltungen

Heimat. Apartment House (Re)composed, 2. Mai 2018, 18 Uhr

Ort: Zürcher Hochschule der Künste, Pfingstweidenstrasse 96, 8005 Zürich, Galerie 1 und 2 (4.K13 / 5.K09)

Kollektiv Mycelium: Trio Triplet (Hannah Walter, Violine; Stefanie Mirwald, Akkordeon; Damien Bachmann, Klarinette); Robert Torche, Elektronik und Komposition; Jan Müller und Hannah Walter, Ethnographische Forschung, Konzept und Komposition

Ausstellung / Performances, 16.–19. Mai 2018

Ort: Zürcher Hochschule der Künste, Pfingstweidenstrasse 96, 8005 Zürich, Aktionsraum (5.K06)

Die Ausstellung ist an der Vernissage sowie Donnerstag bis Freitag ab 13 Uhr und Samstag von 12 bis 15 Uhr geöffnet.

Aufführungen finden zu den folgenden Zeiten statt:

  • Mittwoch, 16 Uhr, Vernissage
  • Mittwoch, 18 Uhr, Foodperformance
  • Freitag, 18 Uhr, Beratungsbüro

Tags: Lehre Veranstaltungen Ausstellungen

Zusammen arbeiten

Praktiken der Koordination und Kooperation in kollaborativen Prozessen

3. May 2018 Sammelband bei Transcript Vorankündigung als PDF

Zusammen arbeiten

Praktiken der Koordination und Kooperation in kollaborativen Prozessen
3. May 2018
Tags: Vorankündigung Publikationen Herausgeberschaften

Sammelband bei Transcript Vorankündigung als PDF

Vorankündigung – erscheint 2019/031

Aus dem Ankündigungstext:

Kollaboratives Arbeiten ist der Modus der Stunde. Kaum ein Projekt, das seine Bedeutung nicht auch über den Stellenwert des Zusammenarbeitens formuliert. Unsichtbar bleiben jedoch oftmals die (versteckten) Strukturen und Bedingungen, unter denen sich kollaborative Prozesse konstituieren und durchgeführt werden. Dies betrifft verinnerlichte Regelsysteme ebenso wie symbolische Ordnungen, Wissenshierarchien und Objektivationen, die innerhalb von Kollaborationen (implizit oder explizit) ausgehandelt werden.

Der Band versammelt Perspektiven aus der Empirischen Kulturwissenschaft und benachbarten Disziplinen, die sich mit gegenwärtigen kollaborativen Prozessen befassen. Im Zentrum steht dabei die Reflexion eigener Arbeitsformen und Erfahrungen.

  1. (missing reference) (missing reference) 

Tags: Vorankündigung Publikationen Herausgeberschaften

Ethnological Sensations: Stefan Groth

SIEF-Video

6. February 2018

Ethnological Sensations: Stefan Groth

SIEF-Video
6. February 2018
Tags: SIEF video media

Die Société Internationale d´Ethnologie et de Folklore (SIEF) hat im Rahmen des Göttinger Kongresses neue Videos für die Reihe Ethnological Sensations gedreht. In einer der beiden jüngst veröffentlichten Ausgaben berichte ich über meine Forschungen zu Mitte und Mittelmaß:

Tags: SIEF video media

Sensing Athletes: Sensory Dimensions of Recreational Endurance Sports

Neue Publikation
22. January 2018
Tags: Publikationen Zeitschriftenaufsätze Sport Sinne

Paper als PDF

In der aktuellen Ausgabe des Journals of Ethnology and Folkloristics (11/2, 2017) ist ein Artikel von Yonca Krahn und mir zu “Sensing Athletes: Sensory Dimensions of Recreational Endurance Sports”1 erschienen:

Sport has become increasingly popular with recreational athletes over the last couple of decades. This has only gained minimal attention so far from scholars interested in the relations between recreational sports and everyday culture. With this paper, we seek to contribute to this field by scrutinising the sensory dimensions of recreational sport. Rather than probing into or highlighting isolated senses, we look at sensory dimensions understood as a combination of different, non-separable sensory experiences featured in recreational endurance sports. We are interested in how senses play a role for recreational endurance athletes in running, triathlon and cycling both in training and competition. We start by examining how cultural and social dimensions are inextricably linked to doing sports. Secondly, we show how different configurations of the senses and their communicative mediation are contingent on sport disciplines, specific settings, technology, development and change as sensory careers over time. Thirdly, we discuss the kinaesthetic dimensions of doing sports in relation to the senses and the role of atmospheres. We conclude by arguing that highlighting specific senses by athletes is a cultural practice that calls for a holistic analysis of senses in sport, and outline some methodological implications for research on the senses.

Ein PDF des Artikels kann auf den Seiten des JEF heruntergeladen werden.

  1. Groth, Stefan, und Yonca Krahn. 2017. „Sensing Athletes: Sensory Dimensions of Recreational Endurance Sports“. Journal of Ethnology and Folkloristics 11 (2): 3–23. doi:10.1515/jef-2017-0011. Peer reviewed. (Details →) 

Tags: Publikationen Zeitschriftenaufsätze Sport Sinne

What Do Ethnologists Do?

SIEF-Video

8. November 2017

What Do Ethnologists Do?

SIEF-Video
8. November 2017
Tags: SIEF video media

Die Société Internationale d´Ethnologie et de Folklore (SIEF) hat im Rahmen des Göttinger Kongresses ein neues Video gedreht, in dem SIEF-Mitglieder – unter anderem auch ich – die Vielseitigkeit unseres Fachs beschreiben:

Filmed at the SIEF2017 conference in Göttingen, this three and a half minute long film, entitled ‘What do ethnologists do?’ comprises SIEF members sharing their views on what distinguishes ethnology from other disciplines, and what ethnologists can actually do to tackle the challenges of the contemporary world. We hope you find the film inspiring and interesting.

Tags: SIEF video media

Vernetzt, entgrenzt, prekär?

Arbeit im Wandel und in gesellschaftlicher Diskussion – kulturwissenschaftliche Perspektiven

1. November 2017 Call for Papers als PDF

Vernetzt, entgrenzt, prekär?

Arbeit im Wandel und in gesellschaftlicher Diskussion – kulturwissenschaftliche Perspektiven
1. November 2017
Tags: DGV Arbeitskulturen Call for Papers Workshop

Call for Papers als PDF

Der Call for Papers ist geschlossen.

18. Arbeitstagung der dgv-Kommission Arbeitskulturen

Call for Papers, dgv-Arbeitskulturen 2018, Zürich. 18. Arbeitstagung der dgv-Kommission Arbeitskulturen, 13. bis 14. September 2018

Die dgv-Kommission Arbeitskulturen hat wertvolle Perspektiven zu unterschiedlichen Bereichen der Arbeitswelt beigesteuert, etwa zu den Themen kognitiver Kapitalismus, Informatisierung, Subjektivierung, Prekarisierung, Entgrenzung oder Ästhetisierung von Arbeit. 20 Jahre nach ihrer Neuformierung will die kommende Tagung gezielt unterschiedlichste Themenfelder aus dem Kontext ethnografisch informierter Arbeitsforschung sammeln und wendet sich damit explizit auch an NachwuchswissenschaftlerInnen im Fach, sich mit ihren Forschungen einzubringen.

„Arbeit“ wird in der Gegenwart breit diskutiert, insbesondere mit Blick auf sich verändernde Modalitäten der Arbeit vor dem Hintergrund von Digitalisierungs- und Flexibilisierungsprozessen. AkteurInnen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Feldern mit divergierenden Interessen verhandeln die sozialen bzw. sozioökonomischen Implikationen und technischen Seiten des Wandels: Debatten über Mindestlohn, 5-Stunden-Tag, bedingungsloses Grundeinkommen, Rente mit 70, Robotisierung oder Industrie 4.0 verweisen auf komplexe Verhandlungsfelder. Die europäisch-ethnologische Forschung kann zur gesellschaftlichen und historischen Verortung dieser Themen wertvolle empirische Perspektiven beisteuern.

Die kommende Arbeitstagung der Kommission Arbeitskulturen in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde will die gegenwärtigen kulturwissenschaftlich-ethnografischen Forschungs- und Vermittlungsarbeiten zum Themenfeld Arbeit zusammentragen. Die Tagung fragt dezidiert nach der Perspektive von AlltagsakteurInnen auf die Veränderungen von Arbeit und nach den gesellschaftlichen Verhandlungen zu gegenwärtigen Prozessen der Digitalisierung und Vernetzung, Entgrenzung, Migration oder Prekarisierung.

ForscherInnen aller Qualifikationsstufen aus den kultur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen, ggf. auch mit anwendungsorientiertem Hintergrund, die AkteurInnen, Praxen und Entscheidungen ins Zentrum ihrer Forschungen zum Wandel der Arbeit stellen, sind herzlich eingeladen, empirische Beiträge einzureichen, die sich mit einem der folgenden – oder weiteren einschlägigen – Themen beschäftigen:

Alltagsperspektiven – soziale Implikationen entgrenzter Arbeit

Welche gegenwärtigen Veränderungen von Arbeitsprozessen und damit zusammenhängende soziale und institutionelle Implikationen lassen sich beobachten? Wie deuten und gestalten AkteurInnen Subjektivierungs-, Flexibilisierungs-, Prekarisierungsprozesse? Welchen Einfluss haben dabei Prozesse der Digitalisierung und Liberalisierung, beispielsweise auf Landwirtschaft, gewerbliche Arbeit, Leiharbeit oder Handwerk? Wie lassen sich Diskussionen über Digitalisierung und Industrie 4.0 untersuchen? Welche methodischen Herausforderungen an eine empirische Kulturwissenschaft sind damit verbunden?

Verlagerungen von Arbeit, Arbeitsmigration und soziale Bewegungen

Welche Rollen spielen im Kontext solcher Transformationen Prozesse von Offshoring, Nearshoring, Onshoring und Outsourcing, „erwünschte“ und „unerwünschte“ Arbeitsmigration in Europa, die (Nicht-)Formierung sozialer (Protest-)Bewegungen und die Diskussion von Alternativmodellen? Wie kann eine empirisch-kulturwissenschaftliche Perspektivierung von Prozessen des Wegfallens und der Verlagerung von Arbeit im Rahmen von Informatisierung und Digitalisierung aussehen?

Leitbilder, Unternehmenskulturen, Zukunftsszenarien

Welche Berufsbilder werden verschwinden, welche entstehen? In welchen gesellschaftlichen Paradigmen, Leitbildern und Unternehmenskulturen (Arbeitskraftunternehmer, Projektmanager & Co.) spiegeln sich diese Prozesse? Welche ethnografisch zu greifenden euphorischen und skeptischen Zukunftsentwürfe gibt es für die Arbeit, ihre Regulierung und Besteuerung? Wie wird der sozialstaatliche Umgang mit solchen Transformationsprozessen visioniert, durch die eine Vielzahl von Arbeitsplätzen wegfällt (Stichwort Grundeinkommen)? Mit welchen normativen Diskussionen über Motivationen, Gerechtigkeit oder Gleichheit sind diese Entwicklungen verbunden? Wie lassen sie sich empirisch fassen, wie kulturanthropologisch deuten?

Musealisierung von Arbeit: Transdisziplinäre Perspektiven

Welche Beispiele für aktuelle Ausstellungen und Vermittlungsaktivitäten gibt es zum Thema? Welche Schwerpunkte haben sie? Welche Kooperationsformen und -partnerschaften zeigen sich? Welche Disziplinen und Praxisfelder haben ein Interesse daran, gegenwärtigen Wandel in der Arbeitswelt zu untersuchen? Inwiefern kann die Empirische Kulturwissenschaft/Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie/Volkskunde eine vermittelnde, kritische, doch auch kreative Rolle spielen?

Desiderata und „blinde Flecken“

Wo liegen die Grenzen europäisch-ethnologischer Forschungsperspektiven und Herangehensweisen? Gibt es bestimmte disziplinäre „blinde Flecken“, die dazu führen, dass bestimmte Fragen ausgeschlossen werden? Welche theoretischen und methodischen Zugänge lassen sich entwickeln, um diese Leerstellen zu erschließen?

Deadline 31.01.2018

Wir bitten um Einreichung von unveröffentlichten Beiträgen, die auf empirischer Forschung basieren; eine Publikation der Beiträge ist geplant. Bitte reichen Sie einen Themenvorschlag mit einem kurzen CV (insgesamt maximal eine Seite) bis zum 31. Januar 2018 bei den OrganisatorInnen ein.

Organisation

Dr. Stefan Groth (Universität Zürich, stefan.groth@uzh.ch)
Dr. Sarah May (Universität Freiburg, sarah.may@mail.kaee.uni-freiburg.de)
Dr. Johannes Müske (Deutsches Museum München, johannes.mueske@uzh.ch)

Veranstalter

Universität Zürich, Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft – Populäre Kulturen und Kommission Arbeitskulturen in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (www.dgv-arbeitskulturen.de). In Kooperation mit Collegium Helveticum, Zürich; museum schaffen, Winterthur; Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Kontakt

Stefan Groth, ISEK – Populäre Kulturen, Universität Zürich
Tel. +41 44 634 92 96
E-Mail: stefan.groth@uzh.ch
www.isek.uzh.ch

Tags: DGV Arbeitskulturen Call for Papers Workshop

Zusammenarbeit(en)

Praktiken der Koordination, Kooperation und Repräsentation in kollaborativen Prozessen

1. November 2017 Call for Papers Programm / Book of Abstracts

Zusammenarbeit(en)

Praktiken der Koordination, Kooperation und Repräsentation in kollaborativen Prozessen
1. November 2017
Tags: Workshop Kollaboration Kooperation Transdiziplinarität Artistic Research

Call for Papers Programm / Book of Abstracts

Workshop, 5. und 6. Oktober 2017, Universität Zürich und Collegium Helveticum

Veranstalter: Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft, Populäre Kulturen, Universität Zürich (Dr. Stefan Groth, stefan.groth@uzh.ch); Collegium Helveticum von ETH Zürich, Universität Zürich und Zürcher Hochschule der Künste (Dr. des. Christian Ritter, ritter@collegium.ethz.ch)

Kollaborative Prozesse werden meistens von ihren Ergebnissen her gedacht und beurteilt, während das Prozesshafte selbst nur selten in den Blick genommen wird. Unsichtbar bleiben dabei die (versteckten) Strukturen und Bedingungen, unter denen sich kollaborative Prozesse konstituieren und durchgeführt werden. Dies betrifft im Besonderen die verinnerlichten Regelsysteme, symbolischen Ordnungen, Wissenshierarchien und Objektivationen, die innerhalb von Kollaborationen (implizit oder explizit) affirmiert und weiter ausgehandelt werden.

Die konkreten Praktiken und Prozesse, die beim Zustandekommen, der Durchführung aber auch bei der Repräsentation von kollaborativen Arrangements eine Rolle spielen, sind bislang jedoch nicht systematisch untersucht worden. Der Workshop versammelt daher Perspektiven aus der Empirischen Kulturwissenschaft / Europäischen Ethnologie und benachbarten Disziplinen, die sich mit solchen gegenwärtigen kollaborativen Prozessen befassen. Im Zentrum stehen Beiträge, welche die eigenen Arbeitsformen und Erfahrungen in Bezug auf inter- und transdisziplinäre Kollaboration reflektieren, wie auch solche, die sich mit der Erforschung von Formen der Kollaboration befassen.

Dabei geht es um Fragen nach der (spontanen oder gerichteten) Emergenz und Aushandlung von Koordinations- und Kollaborationsformen, nach den Schnittstellen zwischen künstlerischem und wissenschaftlichen Arbeiten oder zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Die konkreten Aushandlungsprozesse, in denen Modi der Zusammenarbeit, Wissenshierarchien, Begrifflichkeiten und Definitionen, Arbeitsteilungen, Koordinations- und Abstimmungsmechanismen, die Teilung von Profiten / Prestige, Zieldefinitionen u. a. ausgearbeitet und umgesetzt werden, sollen im Rahmen des Workshops zum Thema gemacht werden.

Keynotes von Prof. Dr. Klaus Schönberger (Klagenfurt) und Prof. Dr. Jörg Niewöhner (Berlin). Uraufführung des Dokumentarfilmes «Schleudertrauma» (Oliver Becker, Torsten Näser, 2017). Während der Tagungsdauer ist die künstlerisch-ethnografische Ausstellung «Mit Kopfhörern unterwegs» zu Gast im Erdgeschoss des Collegium Helveticum.

Tags: Workshop Kollaboration Kooperation Transdiziplinarität Artistic Research