• PD Dr. Stefan Groth
  • Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft – Populäre Kulturen
  • Universität Zürich
  • Affolternstrasse 56, CH-8050 Zürich



PD Dr. Stefan Groth – Ich bin Privatdozent und Oberassistent am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft (ISEK) der Universität Zürich und leite das Labor Populäre Kulturen. Zurzeit arbeite ich insbesondere zu politischen Narrativen sowie zur Produktion Europas in alltäglichen Kontexten in- und außerhalb Europas. Meine Habilitation habe ich über "Mittelmaß als Praxis und Konstellation: Orientierungen am Mittelmaß aus empirisch-kulturwissenschaftlicher Perspektive" verfasst, 2021 erfolgte die Ernennung zum Privatdozenten an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich. Ich habe in Göttingen und Udine Soziologie, Kulturanthropologie / Europäische Ethnologie und Wirtschaft- und Sozialpsychologie studiert. Geforscht und gelehrt habe ich in Göttingen als Teil einer interdisziplinären Forschergruppe zu kulturellem Eigentum, als Fellow am Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research und als Postdoc an der Universität Bonn.

Zu meinen Forschungsschwerpunkten gehören politische Anthropologie und Europäisierungsforschung; Narratologie, linguistische Anthropologie und Kommunikationsethnografie; Organisationsforschung; Methoden der Empirischen Kulturwissenschaft; Kulturwissenschaftliche Sportforschung; Kulturerbe und kulturelles Eigentum. Mein erstes Buch “Negotiating Tradition: The Pragmatics of International Deliberations on Cultural Property” ist 2012 erschienen und als Open-Access-Version verfügbar. Zu meinen aktuellen Herausgeberschaften zählen die Sammelbände "Vernetzt, entgrenzt, prekär? Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Arbeit im Wandel" (2020, mit Sarah May und Johannes Müske), "Zusammen arbeiten. Praktiken der Koordination und Kooperation in kollaborativen Prozessen" (2019, mit Christian Ritter), "Ordnungen in Alltag und Gesellschaft: Empirisch-kulturwissenschaftliche Perspektiven" (2019, mit Linda M. Mülli) sowie die Special Issues zu "Political Narratives" (Narrative Culture 6/1, 2019) und "Comparison as Social and Cultural Practice" (Cultural Analysis 18/1, 2020).

Negotiating Tradition, 2012
Groth, Stefan. 2012. Negotiating Tradition: The Pragmatics of International Deliberations on Cultural Property. Bd. 4. Göttingen Studies in Cultural Property. Göttingen: Göttingen University Press. doi:10.4000/books.gup.608. (Details →)

Negotiating Tradition illuminates or, perhaps more appropriately, makes audible the talk at the heart of WIPO. … This is a compelling account in its own right, a clear-eyed, open eared, and subtle ethnography of a complex and consequential transnational forum.” — Donald L. Brenneis, UC Santa Cruz

Aktuelle Ankündigungen

November 2021

CfP: Moral als organisationale Praxis / Morality as Organizational Practice
19. Tagung der Kommission Arbeitskulturen in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (dgv), 11.–12. November 2021, Freiburg i. Br.
Die Tagung fragt danach, wie die Akteur:innen betroffen sind von Diskursen über Moral, wie sie sie kreieren, deuten, bestätigen oder ihnen mit Widerständigkeit begegnen.

Oktober 2020

Comparison as Social and Cultural Practice
Special Issue of Cultural Analysis
Eine Special Issue von Cultural Analysis (18/1), die ich zum Thema 'Comparison as Social and Cultural Practice' herausgegeben habe, ist soeben erschienen.

Februar 2020

Neue Publikation: Vernetzt, entgrenzt, prekär?
Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Arbeit im Wandel
Im Campus-Verlag ist soeben der Sammelband Vernetzt, entgrenzt, prekär? erschienen, den ich zusammen mit Sarah May und Johannes Müske herausgegeben habe. Der Band geht zurück auf die 18. Arbeitstagung der dgv-Kommission Arbeitskulturen, die vom 13. bis 14. September 2018 in Zürich und Winterthur stattgefunden hat.

Dezember 2019

Neue Publikation: Implicit Ethics
Normative Claims to Culture in Multilateral Negotiations
Im early view des Journal of Linguistic Anthropology ist ein Beitrag von mir zu impliziten normativen Äusserungen in multilateralen Verhandlungen erschienen.

Aktuelle Publikationen

Groth2021ae
Groth, Stefan. 2021. „Code und kommunikative Kartografien“. Kuckuck. Notizen zur Alltagskultur 2021 (1): 38–41. (Details →)

Groth2021ac
Groth, Stefan, Hrsg. 2021. Sprache und Cultural Citizenship. Zürich: Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft – Populäre Kulturen. doi:10.5167/uzh-197443. (Details →)

Groth2021ad
Groth, Stefan. 2021. „Sprechen als gesellschaftliche Teilhabe. Zur Verknüpfung von Sprache und Citizenship“. In Sprache und Cultural Citizenship, herausgegeben von Stefan Groth, 10–37. Zürich: Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft – Populäre Kulturen. doi:10.5167/uzh-197442. (Details →)

Groth2021ab
Groth, Stefan. 2021. „Kontingente Praxen, Antizipation als Kompetenz“. In Planen, Hoffen, Fürchten: Die Gegenwart der Zukunft im Alltag, herausgegeben von Ruth Dorothea Eggel, Fabio Freiberg, Andrea Graf, Dagmar Hänel, Victoria Huszka, Ove Sutter, und Kerstin Wolff, 13:203–16. Bonner Beiträge zur Alltagskulturforschung. Münster: Waxmann. (Details →)

Groth2020aa
Groth, Stefan, Hrsg. 2020. „Cultural Analysis“. Special Issue: Comparison as Social and Cultural Practice. https://www.ocf.berkeley.edu/ culturalanalysis/volume18_1/vol18_1_toc.html. Peer Reviewed. (Details →)

Groth2020af
Groth, Stefan. 2020. „Comparison as Reflective and Affective Practice: Orientations Towards the Middle in Recreational Road Cycling“. Herausgegeben von Stefan Groth. Cultural Analysis 18 (1). Special Issue: Comparison as Social and Cultural Practice: 63–75. https://www.ocf.berkeley.edu/ culturalanalysis/volume18_1/vol18_1_Groth.html. Peer Reviewed. (Details →)

Groth2020ag
Groth, Stefan. 2020. „Introduction: Comparison as Social and Cultural Practice“. Herausgegeben von Stefan Groth. Cultural Analysis 18 (1). Special Issue: Comparison as Social and Cultural Practice: 1–4. https://www.ocf.berkeley.edu/ culturalanalysis/volume18_1/vol18_1_Introduction.html. (Details →)

Groth2020ac
Groth, Stefan, Sarah May, und Johannes Müske, Hrsg. 2020. Vernetzt, entgrenzt, prekär? Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Arbeit im Wandel. Bd. 17. Arbeit und Alltag: Beiträge zur ethnografischen Arbeitskulturenforschung. Campus. (Details →)

Groth2020ad
Groth, Stefan, Sarah May, und Johannes Müske. 2020. „Arbeit im Wandel und in gesellschaftlicher Diskussion“. In Vernetzt, entgrenzt, prekär? Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Arbeit im Wandel, herausgegeben von Stefan Groth, Sarah May, und Johannes Müske, 17:9–24. Arbeit und Alltag: Beiträge zur ethnografischen Arbeitskulturenforschung. Campus. (Details →)

Groth2020ae
Groth, Stefan. 2020. „‚Work-Life-Balance‘, Entgrenzung und Orientierungen an der Mitte“. In Vernetzt, entgrenzt, prekär? Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Arbeit im Wandel, herausgegeben von Stefan Groth, Sarah May, und Johannes Müske, 17:205–25. Arbeit und Alltag: Beiträge zur ethnografischen Arbeitskulturenforschung. Campus. (Details →)

Groth2019ao
Groth, Stefan. 2020. „Implicit Ethics: Normative Claims to Culture in Multilateral Negotiations“. Journal of Linguistic Anthropology 30 (2): 179–95. doi:10.1111/jola.12258. Peer Reviewed. Zuerst online publiziert am 01.12.2019. (Details →)

Groth2019aq
Groth, Stefan. 2019. „Vergleiche als antizipierende und relationale Praxis“. Zeitschrift für Volkskunde 115 (2): 238–59. Peer Reviewed. (Details →)

Groth2019ar
Groth, Stefan. 2019. „Optimierung bis zur Mitte. Selbstoptimierung als Konstellation und relationale Subjektivierung“. Österreichische Zeitschrift für Volkskunde 122 (1): 27–54. Peer Reviewed. (Details →)

  • PD Dr. Stefan Groth
  • Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft – Populäre Kulturen
  • Universität Zürich
  • Affolternstrasse 56, CH-8050 Zürich



Publikationshinweis — 9. Juli 2021

Groth, Stefan. 2021. „Code und kommunikative Kartografien“. Kuckuck. Notizen zur Alltagskultur 2021 (1): 38–41. (Details →)

9. März 2021

Ernennung zum Privatdozenten

Venia Legendi in Empirische Kulturwissenschaft

Schlagwörter:
Persönlich
Persönlich

Eine erfreuliche Nachricht in persönlicher Sache: Am 1.3.2021 bin ich zum Privatdozenten am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft – Populäre Kulturen der Universität Zürich ernannt worden (Venia Legendi in Empirische Kulturwissenschaft).

1. Februar 2021

CfP: Moral als organisationale Praxis / Morality as Organizational Practice

19. Tagung der Kommission Arbeitskulturen in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (dgv), 11.–12. November 2021, Freiburg i. Br.

Schlagwörter:
Aktuelles
DGV
Arbeitskulturen
Call for Papers
Workshop
Aktuelles DGV Arbeitskulturen Call for Papers Workshop Website Workshop & Call English Version Kontakt (E-Mail)

Organisationen werden zunehmend Gegenstand moralischer Debatten. Boykottaufrufe, betriebsinterne Entwicklungen von Compliance– oder Social-Responsibility-Standards, Labels für Familienfreundlichkeit oder Nachhaltigkeit, das geplante Lieferkettengesetz – dies sind nur einige Beispiele der jüngeren Vergangenheit, in denen Organisationen (darunter auch kleine und mittelständische Unternehmen oder NGOs) hinsichtlich ihrer moralischen Praxis und ethischen Grundsätze adressiert werden. Die moralische Positionierung von Organisationen umfasst ein breites Themenspektrum, das von Rassismus, Diversität, Umweltbelastung oder Tierschutz bis hin zu Korruption, Einkommensungleichheit und Arbeitsrechten entlang der Lieferkette reicht. Sie wird öffentlich diskutiert und dient als Grundlage für Entscheidungen von (Geschäfts-)Partner:innen, Kund:innen und Politik.

Die Forschung fokussiert bislang insbesondere die Fragilität von Organisationen sowie die Perspektiven von Kund:innen, Organisationen und weiteren Interessensgruppen unter dem Label des „ethischen Konsums“ oder vis-à-vis der Fragilität von Organisationen. Weniger Beachtung finden die Auswirkungen und Effekte dieser Prozesse auf spezifische Akteur:innen, die in oder für Organisationen arbeiten, sowie deren Rolle in der Erarbeitung oder Vermeidung von Moral als Praxis in Organisationen.

Entsprechend zielt die Tagung darauf, Beiträge zu den subjektiven Perspektiven von Akteur:innen auf die Moralisierung von Organisationen und auf Moral als organisationale Praxis zu versammeln. Dabei rücken Akteur:innen unterschiedlicher Arbeits- und Lebenswelten in den Mittelunkt: Angestellte sowie feste, freie oder „geliehene“ Beschäftigte und solche in Zulieferfirmen, weiterhin Kund:innen und andere Interessenvertreter:innen.

Die Tagung fragt danach, wie die Akteur:innen betroffen sind von Diskursen über Moral, wie sie sie kreieren, deuten, bestätigen oder ihnen mit Widerständigkeit begegnen. Darüber hinaus zeigen sich Fragen danach, wie solche Diskurse Organisationskultur, Einstellungspraktiken, Arbeitsstandards oder Beschäftigungsmodalitäten verändern. Wir laden interessierte Personen aus den ethnografischen Disziplinen und benachbarten Feldern, inklusive der Museen, zur Präsentation ihrer Forschungsarbeiten und gemeinsamer Diskussion folgender und weiterer Fragen ein:

  • Wie positionieren sich Akteur:innen in konkreten Arbeits- und Alltagskontexten in moralischen Debatten über Organisationen? Welche Praktiken wenden sie an, um sich zu organisieren (z.B. in Gewerkschaften), um gegen wahrgenommene unmoralische Organisationspraktiken vorzugehen? Wie gelingt es Akteur:innen (z.B. als „norm brokers“) Organisationen in moralischen Debatten zu positionieren?
  • Inwiefern sind Arbeitnehmende durch Maßnahmen herausgefordert, die innerhalb von Organisationen oder im Kontakt mit Partner:innen oder Kund:innen mit moralischen Debatten verbunden sind (z.B. Antidiskriminierungstrainings, Antikorruptionsregeln, Nachhaltigkeitsforderungen, Bewerber:innenauswahl oder Mitarbeitendenpartizipation)?
  • Wie und von wem werden Beschäftigte, auch Selbstständige, in öffentlichen, medialen, persönlichen Debatten und in politischen Prozessen angesprochen und dargestellt? Welche Leitbilder von Arbeitnehmenden und des Arbeitens entwerfen solche Debatten?
  • Wie prägen moralische Diskurse Organisationen und wie nutzen Organisationen diese, um bestimmte Entscheidungen zu beeinflussen oder zu rechtfertigen?

Die Vorträge sollten auf empirischer Forschung beruhen und nicht bereits an anderer Stelle veröffentlicht worden sein. Eine Veröffentlichung der Tagungsbeiträge ist geplant, eine Beteiligung der Tagungsteilnehmenden ist erwünscht. Tagungs- und Publikationssprachen sind je nach Eingang der Themenvorschläge und beteiligten Personen Deutsch und/oder Englisch.

Deadline

Bitte senden Sie Ihren Themenvorschlag (mit Titel, Abstract von max. 300 Wörtern, Kontakt und Kurz-CV) bis zum 1. April 2021 an: arbeitskulturen@gmail.com

Organisation

  • Sarah May, University of Freiburg
  • Johannes Müske, University of Freiburg
  • Stefan Groth, University of Zurich

Veranstalter

Kontakt

Email: arbeitskulturen@gmail.com

Schlagwörter:
Publikationen
Herausgeberschaften
Publikationen Herausgeberschaften Download (PDF)

Cover Sich an gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen und teilzuhaben setzt in vielen Fällen auch die Kompetenz voraus, die jeweils vorherrschende(n) Sprache(n) zu beherrschen und zum Einsatz zu bringen. Wie beeinflussen Sprache und Sprachkompetenzen die Möglichkeiten Einzelner zur bürgerschaftlichen Teilhabe? Wie gestalten sich sprachliche Formen der Teilhabe, wo liegen Hindernisse und Widerstände? Diese Fragen werden angesichts von Prozessen des gesellschaftlichen Wandels und der stärkeren Diversifizierung von kulturellen und sprachlichen Hintergründen wichtiger. Gesellschaftliche Teilhabe ist vielfältiger geworden. Sie bezieht sich nicht nur auf rechtliche Möglichkeiten wie auf das Wahlrecht, sondern ebenso auf die Teilhabe an Kultur, den Zugang zu Bildung, die Repräsentation in Medien- und Unterhaltungskontexten sowie auf die Möglichkeit, diese Kontexte auch aktiv mitgestalten zu können.

Die 21 Essays in diesem Band1 (darunter ein Überblicksbeitrag von mir2) beschäftigen sich mit den unterschiedlichen Zusammenhängen von Sprache und gesellschaftlicher Teilhabe. Sie sind das Ergebnis eines Seminars am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft der Universität Zürich, an dem neben Bachelor-Studierenden der Populären Kulturen auch Studierende des Masters Kulturpublizistik der Zürcher Hochschule der Künste teilnahmen.

Das Seminar und die Publikation situieren sich im Kontext des Forschungsnetzwerks Cultural Citizenship, an dem nebst ISEK und ZHdK auch das Departement Angewandte Linguistik der ZHAW beteiligt ist. Die Publikation ist nun zuerst als E-Book erschienen, die Printausgabe folgt in Kürze.

  1. Groth, Stefan, Hrsg. 2021. Sprache und Cultural Citizenship. Zürich: Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft – Populäre Kulturen. doi:10.5167/uzh-197443. (Details →) ↩︎

  2. Groth, Stefan. 2021. „Sprechen als gesellschaftliche Teilhabe. Zur Verknüpfung von Sprache und Citizenship“. In Sprache und Cultural Citizenship, herausgegeben von Stefan Groth, 10–37. Zürich: Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft – Populäre Kulturen. doi:10.5167/uzh-197442. (Details →) ↩︎

21. Dezember 2020

Kontingente Praxen, Antizipation als Kompetenz

Sammelbandbeitrag

Schlagwörter:
Publikationen
Aufsätze in Sammelbänden
Publikationen Aufsätze in Sammelbänden Band beim Waxmann-Verlag

Cover Im Sammelband “Planen. Hoffen. Fürchten. Zur Gegenwart der Zukunft im Alltag”, herausgegeben von Ruth Dorothea Eggel, Fabio Freiberg, Andrea Graf, Dagmar Hänel, Victoria Huszka, Ove Sutter und Kerstin Wolff, ist ein Beitrag von mir über “Kontingente Praxen, Antizipation als Kompetenz” erschienen.1 Der Beitrag geht zurück auf einen Vortrag auf der Hochschultagung der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde 2018 in Bonn.

Aus dem Klappentext:

In den letzten Jahren wird der Begriff Zukunft in den Kultur- und Sozialwissenschaften zunehmend diskutiert und geschärft. Aus Sicht einer historisch und ethnografisch forschenden Alltagskulturwissenschaft ist zu fragen, wie Zukunft sich in der praktischen Gestaltung vergangener und gegenwärtiger alltäglicher Lebenswelten, in alltagsweltlichen und populärkulturellen Narrationen und Imaginationen sowie in der Gestaltung von und Interaktion mit materiellen Artefakten formierte und formiert. Die Autor*innen dieses Bandes nehmen sich der Frage entlang ihrer Forschungen zu unterschiedlichen Themen wie Dystopien im Protest, der Stadtentwicklung, Imaginationen zukünftiger Esskulturen, ›Preppern‹ und Utopie-Festivals oder auch dem Umgang mit Zukunft nach der Haft an.

  1. Groth, Stefan. 2021. „Kontingente Praxen, Antizipation als Kompetenz“. In Planen, Hoffen, Fürchten: Die Gegenwart der Zukunft im Alltag, herausgegeben von Ruth Dorothea Eggel, Fabio Freiberg, Andrea Graf, Dagmar Hänel, Victoria Huszka, Ove Sutter, und Kerstin Wolff, 13:203–16. Bonner Beiträge zur Alltagskulturforschung. Münster: Waxmann. (Details →) ↩︎

Publikationshinweis — 10. Dezember 2020

Groth, Stefan. 2020. „Rezension von Im Dorf vor der Stadt: Die Baugenossenschaft Neubühl, 1929–2000, von E. La Roche“. Schweizerisches Archiv für Volkskunde. (Details →)

Publikationshinweis — 14. Oktober 2020

Groth, Stefan. 2020. „Rezension von Curated Stories: The Uses and Abuses of Storytelling, von S. Fernandes“. Fabula: Zeitschrift für Erzählforschung. doi:10.1515/fabula-2020-0019. (Details →)

13. Oktober 2020

CfP: Morality as Organizational Practice

19th Workshop of the Section “Cultures of Work” of the German Association of Cultural Anthropology and Folklore Studies (dgv), 22.–23. April 2021, Freiburg

Schlagwörter:
DGV
Arbeitskulturen
Call for Papers
Workshop
DGV Arbeitskulturen Call for Papers Workshop Website Workshop & Call Call as PDF Contact Email
Verschoben: Aufgrund der aktuellen COVID-19-Pandemie wird die Kommissionstagung auf den November 2021 verschoben. Ein neuer Call erfolgt im Februar 2021.

Organizations are increasingly the subject of moral debates. Calls for product boycotts due to norm transgressions or political engagement of organizations, developments of compliance management and corporate social responsibility standards, initiatives for supply chain laws, the implementation of labels for family friendliness or sustainability – to name a few examples – all address organizations in terms of their ethical conduct and guidelines. The positioning of organizations, including small and medium-sized enterprises, and non-governmental organizations, is publicly discussed and taken as a basis for consumer, client, and political decisions in a broad scope of topics, ranging from racism, diversity, environmental impact, and animal treatment to corruption, income inequalities, workers’ rights along supply chains, or customer relations. Both the perspectives of customers, organizations, and further stakeholders on such developments have been highlighted under the label of “ethical consumption” or vis-à-vis the fragility of organizations. However, the impact and effects of these contemporary processes on actors working in or for such organizations or subcontractors, both as employed or freelance workers, have so far only been dealt with tangentially or left as a blank spot.

The workshop asks for contributions on the subjective perspectives of actors (employees, freelancers, customers, and other stakeholders) on the moralization of organizations and on morality as organizational practice. It asks how they are affected by discourses on morality, how such discourses change organizational culture, hiring practices, work standards or modalities of employment.

We invite papers from ethnographic disciplines and neighboring fields, including practitioners and museums, to address, among other topics:

  • How do actors in or connected to organizations position themselves in moral debates on organizations? Which practices do they employ to deal with or organize against perceived immoral organizational practices, e.g., as part of union activities? How do actors, e.g., as “norm brokers”, manage to position organizations in moral debates?
  • How and by whom are employees, including self-employed persons, addressed and portrayed in public, media, personal debates, and in political processes? What kind of images of employees are drafted in such debates?
  • How are employees confronted with measures connected to moral debates (within organizations as well as in contact with customers), e.g., as part of anti-discrimination trainings and legal regulations, with regard to guidelines on sustainability or anti-corruption, related to the effects of hiring practices or to models of participation and decision making?
  • How do moral discourses shape organizations, and how are they used to influence or to justify certain decisions?

While the regional focus of the workshop is on Europe, contributions from other areas and dealing with global entanglements and supply chains are welcome. Presentations should be based on empirical research and should not have been published elsewhere. Your contribution to the workshop proceedings (planned with an international publisher) is expected.

Deadline

Please send your paper proposals (paper title and abstract not exceeding 300 words), including name, email address, and a brief biographical note, until November 20, 2020 to arbeitskulturen@gmail.com

Organizing Committee

  • Sarah May, University of Freiburg
  • Johannes Müske, University of Freiburg
  • Stefan Groth, University of Zurich

Organizer

Contact

Email: arbeitskulturen@gmail.com

Publikationshinweis — 6. Oktober 2020

Groth, Stefan. 2020. „Rezension von Self-Tracking: Vermessungspraktiken im Kontext von Quantified Self und Diabetes, von L. Wiedemann“. Zeitschrift für Volkskunde. doi:10.31244/zfvk/2020/02.39. (Details →)

4. Oktober 2020

Comparison as Social and Cultural Practice

Special Issue of Cultural Analysis

Schlagwörter:
Aktuelles
Publikationen
Peer-Reviewed Papers
Special Issues
Aktuelles Publikationen Peer-Reviewed Papers Special Issues Journal Homepage Ausgabe auf der Journal Homepage

Cover Modern Crachoir Design: A crachoir is used in wine tastings to spit out the wine, thus being able to compare a range of different wines while staying relatively sober. © Julia Jacot / EESAB Rennes

Eine Special Issue von Cultural Analysis (18/1), die ich zum Thema “Comparison as Social and Cultural Practice”1 herausgegeben habe, ist soeben erschienen. Alle Beiträge, die auf ein Panel bei der SIEF-Tagung 2019 in Santiago de Compostela zurückgehen, sind frei als PDF verfügbar. Dorothy Noyes hat eine Response auf die Beiträge der Ausgabe beigetragen.

1. Stefan Groth: Introduction: Comparison as Social and Cultural Practice2 PDF HTML

Comparisons are everyday practices used for making sense of social roles and encounters, socioeconomic transformation processes, and uncertain futures. By comparing oneself with others, practices, statuses, and worldviews are put into context and embedded in broader frames of meaning. In times of change and risk, comparisons reduce complexity and offer a clearer orientation. For a long time, the humanities and social sciences have used comparisons as methodological and analytical tools (Eggan 1954; Gingrich and Fox 2002; Schnegg 2014). Such scholarly practices of comparing have since been criticized for furthering inequalities, reproducing problematic categories, or presupposing bounded entities of comparison (i.e., “holistic cultures,” which can be compared with each other, evolutionism being a prime example). Newer approaches seek to address such problems and propose ethnographic “thick comparisons” (Scheffer and Niewöhner 2010) or a focus on “practices of comparison” (Deville, Guggenheim, and Hrdličková 2016a). Such scholarly forms of comparison as methodological or analytic practice—that is, how scientists or scholars (Deville, Guggenheim, and Hrdličková 2016b) go about comparing (from a science studies perspective)—exist besides “emic” forms of comparison (Sørensen, Marlin, and Niewöhner 2018) or “comparisons in the wild” (Amelang and Beck 2010), that is, comparison as everyday practice enacted not (only) by scientists but by virtually everybody in specific life-worlds. The articles in this special issue deal with such emic comparisons in everyday contexts. Focusing on comparison not as an analytic tool but as an everyday social and cultural practice, they shed light on subjective perspectives and on what individuals (and groups) do when they compare and how they do it—from subtle to crude forms of comparison, from informal and spontaneous comparisons to institutionalized comparative regimes, from tacit modes of comparing to refined categories and systems of comparison.

2. Helena Petterson, Katarzyna Wolanik Boström, Magnus Öhlander: Practice and Knowledge “Over There” and “Here.” A Cultural Analysis of How Mobile Highly Skilled Professionals Create Meaning With Comparison as a Tool PDF HTML

Comparison is a way to make sense of reality, e.g., by contrasting places, “cultures,” or practices. It may present different degrees of something, create a dichotomy, and imply a hierarchy of values. The article analyzes how comparison as a tool is used by highly skilled Swedish professionals when they talk about participating in international work mobility and their subsequent return to Sweden. Empirically, the analysis is based on 46 interviews with Swedish medical professionals and 30 interviews with scholars in Swedish Humanities.

3. Pihla Maria Siim: Comparison as a Means of Encountering Others in the Estonian–Finnish Transnational Space PDF HTML

Drawing on interviews with Estonian families who move between Estonia and Finland, the article elaborates on how interviewees use comparison to build their identity and belonging and to justify their choices. When negotiating membership in Finland, the strategy of invisibility is available since there are no visible differences that would cause them to be categorised as different. However, Estonian families also use contrast as a form of counter-speech against discrimination and as a strategy to highlight the difference between themselves and different others, portraying themselves as hard-working, deserving immigrants.

4. Valeska Flor: Between Madness and Reason: Comparison, Climate Change and Intergenerational Negotiations of Guilt PDF HTML

Climate change has become one of the most pressing issues of our time. It is firmly anchored in the Anthropocene, and it can be defined as an environmental, cultural, and political phenomenon that is reshaping the global world. This paper analyses how comparisons are used in the climate change debate as a way to negotiate norms and values, to regulate responsibilities, and clarify questions of certain forms of contested agency as a narrative attribution of guilt and blame; especially with regard to the moral discourse on options for action, as well as to draw up possible courses of action for a climate-friendly future. An ethnographic example of an exaggerated depiction of generational conflict is used to show the extent to which opposites but also similarities are created through the process of comparison. In addition to the extent to which plausibility and credibility and guilt, blame and justice are negotiated, it is emphasized that the dichotomous use of generational comparison refers less to a binary understanding of generational justice and capacity to act, but must rather be evaluated as a narrative code in the communication and meeting process.

5. Stefan Groth: Comparison as Reflective and Affective Practice: Orientations Towards the Middle in Recreational Road Cycling3 PDF HTML

The article discusses comparisons in recreational road cycling and asks how hobby athletes compare themselves and their performances with others. Based on a research project on orientations toward the middle, it focuses on constellations in which belonging to the midfield in sport is interpreted as a positive achievement and goal. The article shows how criteria of comparison are dynamic and negotiated in relation to other athletes and to a range of different motives. It shows how comparisons entail reflective, anticipatory, and affective elements and how available data and subjective estimations about others’ performance influence comparative constellations.

6. Dorothy Noyes: Response. Comparing and Being Compared: Choice and Power in Everyday Comparisons Under Neoliberalism PDF HTML

  1. Groth, Stefan, Hrsg. 2020. „Cultural Analysis“. Special Issue: Comparison as Social and Cultural Practice. https://www.ocf.berkeley.edu/ culturalanalysis/volume18_1/vol18_1_toc.html. Peer Reviewed. (Details →) ↩︎

  2. Groth, Stefan. 2020. „Introduction: Comparison as Social and Cultural Practice“. Herausgegeben von Stefan Groth. Cultural Analysis 18 (1). Special Issue: Comparison as Social and Cultural Practice: 1–4. https://www.ocf.berkeley.edu/ culturalanalysis/volume18_1/vol18_1_Introduction.html. (Details →) ↩︎

  3. Groth, Stefan. 2020. „Comparison as Reflective and Affective Practice: Orientations Towards the Middle in Recreational Road Cycling“. Herausgegeben von Stefan Groth. Cultural Analysis 18 (1). Special Issue: Comparison as Social and Cultural Practice: 63–75. https://www.ocf.berkeley.edu/ culturalanalysis/volume18_1/vol18_1_Groth.html. Peer Reviewed. (Details →) ↩︎

Publikationshinweis — 18. Juli 2020

Groth, Stefan. 2020. „Rezension von Die professionelle Praxis der Ausbilder. Eine kulturanthropologische Analyse, von A. Bahl“. Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde. München: Institut für Volkskunde, Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. https://www.kbl.badw.de/kbl-digital/rezensionsportal/aktuelle-rezensionen/ansicht/detail/4979.html. (Details →)

Publikationshinweis — 23. Juni 2020

Groth, Stefan. 2019. „Comparisons as Anticipatory and Relational Practice“. Journal for European Ethnology and Cultural Analysis (JEECA) 4 (2): 188–208. Peer Reviewed. Englische Version von ‚Vergleiche als antizipierende und relationale Praxis‘ (2019). (Details →)

24. April 2020

Neue Publikation: Mitte und Mittelmass

Zwischen privilegierter Gleichheit und kompetitiver Differenz

Cover In der aktuellen Version des SAGW-Bulletins der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (1/20) ist ein Beitrag von mir zu meinen Habilitationsforschungen zu Mitte und Mittelmaß erschienen.1

Appartenir à la moyenne ne va plus de soi : il s’agit d’un acquis que l’on doit atteindre et maintenir. Mais avec quelles capacités ? Et en concurrence avec qui ? Ces questions dépassent les indicateurs socio-économiques de la classe moyenne et nécessitent un regard sur les négociations quotidiennes dans lesquelles sont produites les représentations du milieu entre différenciation et égalité.

Ce qui est compris par la moyenne, individuellement ou dans des domaines spécifiques, est susceptible d’évoluer et résulte des réalités du contexte en question. La compréhension de la classe moyenne dépend des niveaux d’expérience et de carrière individuels, ainsi que de l’évolution du marché du travail et de l’entreprise. Le revenu qui est positivement considéré comme « moyen » aujourd’hui peut soudainement être trop bas demain. Par conséquent, la moyenne est une constante mise en corrélation. En tant que différence compétitive, une valeur moyenne marque la limite inférieure, en tant qu’égalité privilégiée elle représente un équilibre entre vie professionnelle et vie privée; en même temps elle est un moyen de justifier sa propre position qui n’est que moyenne – et en fin de compte, la tentative d’être dans la moyenne produit toujours simultanément de l’égalité et de l’inégalité.

  1. Groth, Stefan. 2020. „Mitte und Mittelmass: Zwischen privilegierter Gleichheit und kompetitiver Differenz“. SAGW-Bulletin 1. Special Issue Ungleichheit – Inégalité: 45–47. doi:10.5281/zenodo.3716156. (Details →) ↩︎

Publikationshinweis — 17. April 2020

Groth, Stefan. 2020. „Nicht ohne Zynismus – Sind aller guten Dinge wirklich drei?“ UZH Magazin 1: 8. (Details →)

Publikationshinweis — 13. Februar 2020

Groth, Stefan. 2019. „Prinzipielle Verfügbarkeit und strategische Transparenz: Zur Rolle von Dokumenten aus politischen Prozessen in Forschungsdesigns“. In Forschungsdesign 4.0. Datengenerierung und Wissenstransfer in interdisziplinärer Perspektive, herausgegeben von Jens Klingner und Merve Lühr, 1:60–79. ISGV digital. Studien zur Landesgeschichte und Kulturanthropologie. Dresden: Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde. doi:10.25366/2019.08. (Details →)

Aktuelle Publikationen

Groth2021ae
Groth, Stefan. 2021. „Code und kommunikative Kartografien“. Kuckuck. Notizen zur Alltagskultur 2021 (1): 38–41. (Details →)

Groth2021ac
Groth, Stefan, Hrsg. 2021. Sprache und Cultural Citizenship. Zürich: Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft – Populäre Kulturen. doi:10.5167/uzh-197443. (Details →)

Groth2021ad
Groth, Stefan. 2021. „Sprechen als gesellschaftliche Teilhabe. Zur Verknüpfung von Sprache und Citizenship“. In Sprache und Cultural Citizenship, herausgegeben von Stefan Groth, 10–37. Zürich: Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft – Populäre Kulturen. doi:10.5167/uzh-197442. (Details →)

Groth2021ab
Groth, Stefan. 2021. „Kontingente Praxen, Antizipation als Kompetenz“. In Planen, Hoffen, Fürchten: Die Gegenwart der Zukunft im Alltag, herausgegeben von Ruth Dorothea Eggel, Fabio Freiberg, Andrea Graf, Dagmar Hänel, Victoria Huszka, Ove Sutter, und Kerstin Wolff, 13:203–16. Bonner Beiträge zur Alltagskulturforschung. Münster: Waxmann. (Details →)

Groth2020aa
Groth, Stefan, Hrsg. 2020. „Cultural Analysis“. Special Issue: Comparison as Social and Cultural Practice. https://www.ocf.berkeley.edu/ culturalanalysis/volume18_1/vol18_1_toc.html. Peer Reviewed. (Details →)

Groth2020af
Groth, Stefan. 2020. „Comparison as Reflective and Affective Practice: Orientations Towards the Middle in Recreational Road Cycling“. Herausgegeben von Stefan Groth. Cultural Analysis 18 (1). Special Issue: Comparison as Social and Cultural Practice: 63–75. https://www.ocf.berkeley.edu/ culturalanalysis/volume18_1/vol18_1_Groth.html. Peer Reviewed. (Details →)

Groth2020ag
Groth, Stefan. 2020. „Introduction: Comparison as Social and Cultural Practice“. Herausgegeben von Stefan Groth. Cultural Analysis 18 (1). Special Issue: Comparison as Social and Cultural Practice: 1–4. https://www.ocf.berkeley.edu/ culturalanalysis/volume18_1/vol18_1_Introduction.html. (Details →)

Groth2020ac
Groth, Stefan, Sarah May, und Johannes Müske, Hrsg. 2020. Vernetzt, entgrenzt, prekär? Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Arbeit im Wandel. Bd. 17. Arbeit und Alltag: Beiträge zur ethnografischen Arbeitskulturenforschung. Campus. (Details →)

Groth2020ad
Groth, Stefan, Sarah May, und Johannes Müske. 2020. „Arbeit im Wandel und in gesellschaftlicher Diskussion“. In Vernetzt, entgrenzt, prekär? Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Arbeit im Wandel, herausgegeben von Stefan Groth, Sarah May, und Johannes Müske, 17:9–24. Arbeit und Alltag: Beiträge zur ethnografischen Arbeitskulturenforschung. Campus. (Details →)

Groth2020ae
Groth, Stefan. 2020. „‚Work-Life-Balance‘, Entgrenzung und Orientierungen an der Mitte“. In Vernetzt, entgrenzt, prekär? Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Arbeit im Wandel, herausgegeben von Stefan Groth, Sarah May, und Johannes Müske, 17:205–25. Arbeit und Alltag: Beiträge zur ethnografischen Arbeitskulturenforschung. Campus. (Details →)

Groth2019ao
Groth, Stefan. 2020. „Implicit Ethics: Normative Claims to Culture in Multilateral Negotiations“. Journal of Linguistic Anthropology 30 (2): 179–95. doi:10.1111/jola.12258. Peer Reviewed. Zuerst online publiziert am 01.12.2019. (Details →)

Groth2019aq
Groth, Stefan. 2019. „Vergleiche als antizipierende und relationale Praxis“. Zeitschrift für Volkskunde 115 (2): 238–59. Peer Reviewed. (Details →)

Groth2019ar
Groth, Stefan. 2019. „Optimierung bis zur Mitte. Selbstoptimierung als Konstellation und relationale Subjektivierung“. Österreichische Zeitschrift für Volkskunde 122 (1): 27–54. Peer Reviewed. (Details →)