• Dr. Stefan Groth
  • Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft – Populäre Kulturen
  • Universität Zürich
  • Affolternstrasse 56, CH-8050 Zürich



  • Anstehende Vorträge
  • Lissabon, Juli 2020
  • “Contesting ‘Truthiness’ and ‘Stickiness’: Narratological Approaches to Fact Checking, Counter-Narratives and Political Activism in Germany”. EASA-Kongress, Panel ‘Resisting Populism: Memes, Extreme Speech, and the Aesthetics of Affect and Defiance’.
  •  
  • Berlin, Oktober 2020
  • “Of ‘Truthiness’ and ‘Stickiness.’ Narratological Approaches to Plausibility and Communicabilty in Digital Truth-Making”. Tagung Digital Truth-Making (dgv-Kommission Digitization in Everyday Life).

Dr. Stefan Groth – Ich bin Oberassistent am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft (ISEK) der Universität Zürich und leite das Labor Populäre Kulturen. Zurzeit arbeite ich insbesondere zu politischen Narrativen sowie zur Produktion Europas in alltäglichen Kontexten außerhalb Europas. Meine Habilitation habe ich über "Mittelmaß als Praxis und Konstellation: Orientierungen am Mittelmaß aus empirisch-kulturwissenschaftlicher Perspektive" geschrieben und Ende 2019 an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich eingereicht. Ich habe in Göttingen und Udine Soziologie, Kulturanthropologie / Europäische Ethnologie und Wirtschaft- und Sozialpsychologie studiert. Geforscht und gelehrt habe ich in Göttingen als Teil einer interdisziplinären Forschergruppe zu kulturellem Eigentum, als Fellow am Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research und als Postdoc an der Universität Bonn.

Zu meinen Forschungsschwerpunkten gehören politische Anthropologie und Europäisierungsforschung; Narratologie, linguistische Anthropologie und Kommunikationsethnografie; Organisationsforschung; Methoden der Empirischen Kulturwissenschaft; Kulturwissenschaftliche Sportforschung; Kulturerbe und kulturelles Eigentum. Mein erstes Buch “Negotiating Tradition: The Pragmatics of International Deliberations on Cultural Property” ist 2012 erschienen und als Open-Access-Version verfügbar. Zu meinen aktuellen Veröffentlichungen zählen die Sammelbände "Vernetzt, entgrenzt, prekär? Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Arbeit im Wandel" (2020, mit Sarah May und Johannes Müske), "Zusammen arbeiten. Praktiken der Koordination und Kooperation in kollaborativen Prozessen" (2019, mit Christian Ritter) und "Ordnungen in Alltag und Gesellschaft: Empirisch-kulturwissenschaftliche Perspektiven" (2019, mit Linda M. Mülli).

Negotiating Tradition, 2012
Groth, Stefan. 2012. Negotiating Tradition: The Pragmatics of International Deliberations on Cultural Property. Bd. 4. Göttingen Studies in Cultural Property. Göttingen: Göttingen University Press. doi:10.4000/books.gup.608. (Details →)

Negotiating Tradition illuminates or, perhaps more appropriately, makes audible the talk at the heart of WIPO. … This is a compelling account in its own right, a clear-eyed, open eared, and subtle ethnography of a complex and consequential transnational forum.” — Donald L. Brenneis, UC Santa Cruz

Aktuelle Ankündigungen

Februar 2020

Neue Publikation: Vernetzt, entgrenzt, prekär?
Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Arbeit im Wandel
Im Campus-Verlag ist soeben der Sammelband Vernetzt, entgrenzt, prekär? erschienen, den ich zusammen mit Sarah May und Johannes Müske herausgegeben habe. Der Band geht zurück auf die 18. Arbeitstagung der dgv-Kommission Arbeitskulturen, die vom 13. bis 14. September 2018 in Zürich und Winterthur stattgefunden hat.

Dezember 2019

Neue Publikation: Implicit Ethics
Normative Claims to Culture in Multilateral Negotiations
Im early view des Journal of Linguistic Anthropology ist ein Beitrag von mir zu impliziten normativen Äusserungen in multilateralen Verhandlungen erschienen.

Juli 2019

Neue Publikation: Zusammen arbeiten
Praktiken der Koordination und Kooperation in kollaborativen Prozessen
Soeben erschienen ist die E-Book-Version des Sammelbandes Zusammen arbeiten, den ich zusammen mit Christian Ritter (Collegium Helveticum) herausgegeben habe. Die Druckversion folgt in Kürze.

März 2019

Political Narratives / Narrations of the Political
Special Issue of Narrative Culture
Eine Special Issue von Narrative Culture (6/1), die ich zum Thema 'Political Narratives / Narrations of the Political' herausgegeben habe, ist soeben erschienen.

Februar 2019

Ordnungen in Alltag und Gesellschaft
Empirisch-kulturwissenschaftliche Perspektiven
Soeben ist ein von Linda Martina Mülli und mir herausgegebener Sammelband erschienen: Stefan Groth / Linda Mülli (Hrsg.): Ordnungen in Alltag und Gesellschaft. Empirisch-kulturwissenschaftliche Perspektiven. Würzburg: Königshausen und Neumann.

Aktuelle Publikationen

Groth2020ac
Groth, Stefan, Sarah May, und Johannes Müske, Hrsg. 2020. Vernetzt, entgrenzt, prekär? Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Arbeit im Wandel. Bd. 17. Arbeit und Alltag: Beiträge zur ethnografischen Arbeitskulturenforschung. Campus. (Details →)

Groth2020ad
Groth, Stefan, Sarah May, und Johannes Müske. 2020. „Arbeit im Wandel und in gesellschaftlicher Diskussion“. In Vernetzt, entgrenzt, prekär? Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Arbeit im Wandel, herausgegeben von Stefan Groth, Sarah May, und Johannes Müske, 17:9–24. Arbeit und Alltag: Beiträge zur ethnografischen Arbeitskulturenforschung. Campus. (Details →)

Groth2020ae
Groth, Stefan. 2020. „‚Work-Life-Balance‘, Entgrenzung und Orientierungen an der Mitte“. In Vernetzt, entgrenzt, prekär? Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Arbeit im Wandel, herausgegeben von Stefan Groth, Sarah May, und Johannes Müske, 17:205–25. Arbeit und Alltag: Beiträge zur ethnografischen Arbeitskulturenforschung. Campus. (Details →)

Groth2019ao
Groth, Stefan. 2019. „Implicit Ethics: Normative Claims to Culture in Multilateral Negotiations“. Journal of Linguistic Anthropology, Dezember. doi:10.1111/jola.12258. Peer Reviewed. (Details →)

Groth2019aq
Groth, Stefan. 2019. „Vergleiche als antizipierende und relationale Praxis“. Zeitschrift für Volkskunde 115 (2): 238–59. Peer Reviewed. (Details →)

Groth2019ar
Groth, Stefan. 2019. „Optimierung bis zur Mitte. Selbstoptimierung als Konstellation und relationale Subjektivierung“. Österreichische Zeitschrift für Volkskunde 122 (1): 27–54. Peer Reviewed. (Details →)

  • Dr. Stefan Groth
  • Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft – Populäre Kulturen
  • Universität Zürich
  • Affolternstrasse 56, CH-8050 Zürich



  • Anstehende Vorträge
  • Lissabon, Juli 2020
  • “Contesting ‘Truthiness’ and ‘Stickiness’: Narratological Approaches to Fact Checking, Counter-Narratives and Political Activism in Germany”. EASA-Kongress, Panel ‘Resisting Populism: Memes, Extreme Speech, and the Aesthetics of Affect and Defiance’.
  •  
  • Berlin, Oktober 2020
  • “Of ‘Truthiness’ and ‘Stickiness.’ Narratological Approaches to Plausibility and Communicabilty in Digital Truth-Making”. Tagung Digital Truth-Making (dgv-Kommission Digitization in Everyday Life).
Publikationshinweis — 13. Februar 2020

Groth, Stefan. 2019. „Prinzipielle Verfügbarkeit und strategische Transparenz: Zur Rolle von Dokumenten aus politischen Prozessen in Forschungsdesigns“. In Forschungsdesign 4.0. Datengenerierung und Wissenstransfer in interdisziplinärer Perspektive, herausgegeben von Jens Klingner und Merve Lühr, 1:60–79. ISGV digital. Studien zur Landesgeschichte und Kulturanthropologie. Dresden: Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde. https://www.isgv.de/files/content/publikationen/isgv-digital/201912_ISGV_Forschungsdesign4.0.pdf. (Details →)

12. Februar 2020

Neue Publikation: Vernetzt, entgrenzt, prekär?

Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Arbeit im Wandel

Schlagwörter:
Aktuelles
Publikationen
Herausgeberschaften
Aktuelles Publikationen Herausgeberschaften Verlagsseite Inhaltsverzeichnis und Leseprobe

Cover Im Campus-Verlag ist soeben der Sammelband “Vernetzt, entgrenzt, prekär?”1 erschienen, den ich zusammen mit Sarah May und Johannes Müske herausgegeben habe. Der Band geht zurück auf die 18. Arbeitstagung der dgv-Kommission Arbeitskulturen, die vom 13. bis 14. September 2018 in Zürich und Winterthur stattgefunden hat.

Neben der Einleitung von Sarah May, Johannes Müske und mir2 ist im Band ein Beitrag von mir über “‚Work-Life-Balance‘, Entgrenzung und Orientierungen an der Mitte”3 erschienen.

Aus dem Klappentext:

Ob Handwerk, Software-Entwicklung, Logistikarbeit oder Berufsorientierungen: Praktisch alle Bereiche der Arbeitswelt befinden sich gegenwärtig in einem tiefgreifenden Wandel. Dieser Band geht der Frage nach, wie AlltagsakteurInnen die Veränderungen ihrer Arbeitswelten erleben und gestalten. Ethnografische Fallstudien untersuchen die vielfältigen gesellschaftlichen Verhandlungen zu Prozessen der Digitalisierung und Vernetzung, Entgrenzung und Prekarisierung von Arbeit.

Stefan Groth ist Oberassistent am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft der Universität Zürich und leitet das Labor Populäre Kulturen. Sarah May ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Universität Freiburg. Johannes Müske ist Kulturwissenschaftler und forscht und lehrt an der Universität Freiburg.

  1. Groth, Stefan, Sarah May, und Johannes Müske, Hrsg. 2020. Vernetzt, entgrenzt, prekär? Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Arbeit im Wandel. Bd. 17. Arbeit und Alltag: Beiträge zur ethnografischen Arbeitskulturenforschung. Campus. (Details →) ↩︎

  2. Groth, Stefan, Sarah May, und Johannes Müske. 2020. „Arbeit im Wandel und in gesellschaftlicher Diskussion“. In Vernetzt, entgrenzt, prekär? Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Arbeit im Wandel, herausgegeben von Stefan Groth, Sarah May, und Johannes Müske, 17:9–24. Arbeit und Alltag: Beiträge zur ethnografischen Arbeitskulturenforschung. Campus. (Details →) ↩︎

  3. Groth, Stefan. 2020. „‚Work-Life-Balance‘, Entgrenzung und Orientierungen an der Mitte“. In Vernetzt, entgrenzt, prekär? Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Arbeit im Wandel, herausgegeben von Stefan Groth, Sarah May, und Johannes Müske, 17:205–25. Arbeit und Alltag: Beiträge zur ethnografischen Arbeitskulturenforschung. Campus. (Details →) ↩︎

Publikationshinweis — 29. Januar 2020

Groth, Stefan. 2019. „Rezension von Andere Urbanitäten: Zur Pluralität des Städtischen, herausgegeben von B. Schmidt-Lauber“. Schweizerisches Archiv für Volkskunde. (Details →)

1. Dezember 2019

Neue Publikation: Implicit Ethics

Normative Claims to Culture in Multilateral Negotiations

Schlagwörter:
Aktuelles
Publikationen
Artikel
Peer Reviewed
Aktuelles Publikationen Artikel Peer Reviewed Paper auf AnthroSource Journal auf AnthroSource

Im “early view” des Journal of Linguistic Anthropology ist ein Beitrag von mir1 zu impliziten normativen Äusserungen in multilateralen Verhandlungen erschienen:

DOI:10.1111/jola.12258

Multilateral negotiations are often critiqued for not sufficiently addressing issues of justice and for rendering contentious issues ‘technical.’ Such a view is problematic as it limits the voicing of justice claims to explicit utterances and neglects implicit claims. This paper shows that the communicative modalities of multilateral negotiations can lead to situations in which a shift to implicit justice claims is advantageous. The seeming absence of such claims does not necessarily preclude a mostly technical discourse or the absence of issues of justice but can also signify a shift towards a strategically favorable diplomatic register in which normative stances are implied but not made explicit.

  1. Groth, Stefan. 2019. „Implicit Ethics: Normative Claims to Culture in Multilateral Negotiations“. Journal of Linguistic Anthropology, Dezember. doi:10.1111/jola.12258. Peer Reviewed. (Details →) ↩︎

Publikationshinweis — 2. Oktober 2019

Groth, Stefan. 2019. „Vergleiche als antizipierende und relationale Praxis“. Zeitschrift für Volkskunde 115 (2): 238–59. Peer Reviewed. (Details →)

Publikationshinweis — 26. September 2019

Groth, Stefan. 2019. „Optimierung bis zur Mitte. Selbstoptimierung als Konstellation und relationale Subjektivierung“. Österreichische Zeitschrift für Volkskunde 122 (1): 27–54. Peer Reviewed. (Details →)

Publikationshinweis — 21. August 2019

Groth, Stefan, und Christian Ritter, Hrsg. 2019. Zusammen arbeiten. Praktiken der Koordination und Kooperation in kollaborativen Prozessen. Kultur und soziale Praxis. Bielefeld: Transcript. (Details →)

Publikationshinweis — 10. Juli 2019

Groth, Stefan. 2019. „Rezension von Unterrichten als Beruf. Akteure, Praxen und Ordnungen in der Schulbildung von L. Franken“. Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde. München: Institut für Volkskunde, Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. http://kbl.badw.de/kbl-digital/rezensionsportal/aktuelle-rezensionen/ansicht/detail/4861.html. (Details →)

Publikationshinweis — 10. Juli 2019

Groth, Stefan. 2019. „Rezension von ‚Schließlich sitzen wir alle im selben Boot‘: Helmut Schmidts politische Sprichwortrhetorik von A. Nolte und W. Mieder“. Fabula: Zeitschrift für Erzählforschung. doi:10.1515/fabula-2019-0013. (Details →)

8. Juli 2019

Neue Publikation: Zusammen arbeiten

Praktiken der Koordination und Kooperation in kollaborativen Prozessen

Schlagwörter:
Aktuelles
Publikationen
Herausgeberschaften
Aktuelles Publikationen Herausgeberschaften Verlagsseite Leseprobe (PDF)

Cover Zusammen arbeiten Soeben erschienen ist die E-Book-Version des Sammelbandes “Zusammen arbeiten”1, den ich zusammen mit Christian Ritter (Collegium Helveticum) herausgegeben habe. Die Druckversion folgt in Kürze.

Die Einleitung2 von Christian Ritter und mir ist frei als PDF zugänglich.

Mit Beiträgen von Jörg Niewöhner, Cécile Cuny, Alexa Färber, Sonja Preissing, Jacqueline Grigo, Judith Laister, Franka Schneider, Johannes M. Hedinger, Oliver Becker, Torsten Näser, Irene Vögeli, Patrick Müller, Nina Hälker, Nina Wolf, Yelena Wysling, Flavia Caviezel, Tina Paul, Christian Ritter und Stefan Groth.

Kollaboratives Arbeiten ist der Modus der Stunde. Kaum ein Projekt, das seine Bedeutung nicht auch über den Stellenwert des Zusammenarbeitens formuliert. Unsichtbar bleiben jedoch oftmals die (versteckten) Strukturen und Bedingungen, unter denen sich kollaborative Prozesse konstituieren und durchgeführt werden. Dies betrifft verinnerlichte Regelsysteme ebenso wie symbolische Ordnungen, Wissenshierarchien und Objektivationen, die innerhalb von Kollaborationen (implizit oder explizit) ausgehandelt werden.

Der Band versammelt Perspektiven aus der Empirischen Kulturwissenschaft und benachbarten Disziplinen, die sich mit gegenwärtigen kollaborativen Prozessen befassen. Im Zentrum steht dabei die Reflexion eigener Arbeitsformen und Erfahrungen.

  1. Groth, Stefan, und Christian Ritter, Hrsg. 2019. Zusammen arbeiten. Praktiken der Koordination und Kooperation in kollaborativen Prozessen. Kultur und soziale Praxis. Bielefeld: Transcript. (Details →) ↩︎

  2. Groth, Stefan, und Christian Ritter. 2019. „Zusammen arbeiten: Modalitäten – Settings – Perspektiven“. In Zusammen arbeiten. Praktiken der Koordination und Kooperation in kollaborativen Prozessen, herausgegeben von Stefan Groth und Christian Ritter, 7–22. Kultur und soziale Praxis. Bielefeld: Transcript. (Details →) ↩︎

Publikationshinweis — 10. April 2019

Groth, Stefan. 2019. „Zwischen Ermöglichung und Begrenzung: Zur subjektiven Plausibilisierung des Mittelmaßes als normative Orientierung“. In Wirtschaften. Kulturwissenschaftliche Perspektiven, herausgegeben von Karl Braun, Johannes Moser, und Christian Schönholz, 479–87. Marburg: MakuFEE. (Details →)

5. April 2019

Am Kiosk: Zwischen Kippen, Kult und knallhartem Business

Interview SRF3 Input, Februar 2019

Schlagwörter:
Interviews
Medien
Kiosk
Interviews Medien Kiosk Sendung beim SRF3 MP3 der Sendung

Dem SRF3 habe ich für die Sendung SRF3 Input ein Interview zum Thema Am Kiosk: Zwischen Kippen, Kult und knallhartem Business gegeben. Die Sendung kann online nachgehört werden und ist auch als MP3 zum Download verfügbar.

Der klassische Quartierkiosk ist vom Aussterben bedroht. Der Ort, an dem wir Sackgeld für Süsses ausgaben, den neusten Klatsch erfahren, auf die Lottomillion hoffen.

Publikationshinweis — 5. April 2019

Groth, Stefan. 2019. „Of Good Averages and Happy Mediums: Orientations towards an Average in Urban Housing“. In The Vulnerable Middle Class? Strategies of Housing in Prospering Cities, herausgegeben von Johannes Moser und Simone Egger, 29:29–48. Münchner ethnographische Schriften. München: utzverlag. (Details →)

28. März 2019

Arbeit 4.0?

Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Arbeit im Wandel

Schlagwörter:
Publikationen
Artikel
Volltext
Publikationen Artikel Volltext Text als PDF

Stefan Groth und Johannes Müske


Veröffentlicht als: Groth, Stefan, und Johannes Müske. 2019. „Arbeit 4.0? Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Arbeit im Wandel“. AugenBlick. Konstanzer Hefte zur Medienwissenschaft 73: 11–20. (Details →)


Fabriken, die fast vollautomatisch Autos herstellen, autonom fahrende LKW, Drohnen, die Pakete ausliefern, mit Sensoren versehene Roboter, die mit LagerarbeiterInnen ‹kooperieren› – die Liste der Beispiele ließe sich beliebig über die Sphären von Produktion und Dienstleistungen hinaus bis hin zu Land- oder Geldwirtschaft fortsetzen. Viele Berufe sehen sich starken Veränderungen ausgesetzt; gegenüber stehen sich gefragte Spezialistenberufe und von Deskilling oder Streichung bedrohte Tätigkeiten. Begrifflich spiegelt sich die gegenwärtige Neugestaltung der Arbeitswelt in Begriffen wie Digitalisierung, Internet of Things, Industrie 4.0 oder Arbeit 4.0 wider, die täglich in Presse, Politik, Fachjournalen und weiteren Alltagskontexten diskutiert werden.

Publikationshinweis — 23. März 2019

Groth, Stefan. 2019. „Wettbewerb ums Mittelmaß? Kompetitive Orientierungen im breitensportlichen Rennradfahren“. In Auf den Spuren der Konkurrenz. Kultur‐ und sozialwissenschaftliche Perspektiven, herausgegeben von Karin Bürkert, Alexander Engel, Timo Heimerdinger, Markus Tauschek, und Tobias Werron, 2:199–219. Freiburger Studien zur Kulturanthropologie. Münster: Waxmann. (Details →)

Aktuelle Publikationen

Groth2020ac
Groth, Stefan, Sarah May, und Johannes Müske, Hrsg. 2020. Vernetzt, entgrenzt, prekär? Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Arbeit im Wandel. Bd. 17. Arbeit und Alltag: Beiträge zur ethnografischen Arbeitskulturenforschung. Campus. (Details →)

Groth2020ad
Groth, Stefan, Sarah May, und Johannes Müske. 2020. „Arbeit im Wandel und in gesellschaftlicher Diskussion“. In Vernetzt, entgrenzt, prekär? Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Arbeit im Wandel, herausgegeben von Stefan Groth, Sarah May, und Johannes Müske, 17:9–24. Arbeit und Alltag: Beiträge zur ethnografischen Arbeitskulturenforschung. Campus. (Details →)

Groth2020ae
Groth, Stefan. 2020. „‚Work-Life-Balance‘, Entgrenzung und Orientierungen an der Mitte“. In Vernetzt, entgrenzt, prekär? Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Arbeit im Wandel, herausgegeben von Stefan Groth, Sarah May, und Johannes Müske, 17:205–25. Arbeit und Alltag: Beiträge zur ethnografischen Arbeitskulturenforschung. Campus. (Details →)

Groth2019ao
Groth, Stefan. 2019. „Implicit Ethics: Normative Claims to Culture in Multilateral Negotiations“. Journal of Linguistic Anthropology, Dezember. doi:10.1111/jola.12258. Peer Reviewed. (Details →)

Groth2019aq
Groth, Stefan. 2019. „Vergleiche als antizipierende und relationale Praxis“. Zeitschrift für Volkskunde 115 (2): 238–59. Peer Reviewed. (Details →)

Groth2019ar
Groth, Stefan. 2019. „Optimierung bis zur Mitte. Selbstoptimierung als Konstellation und relationale Subjektivierung“. Österreichische Zeitschrift für Volkskunde 122 (1): 27–54. Peer Reviewed. (Details →)